Was ist Holzständerbauweise?
Redaktion: Daniel von Bau-Lex · Veröffentlicht am
Definition
Die Holzständerbauweise (auch Holzrahmenbau) ist eine Bauweise, bei der das Tragwerk aus einem Holzgerüst besteht, das mit Dämmstoff gefüllt und beidseitig beplankt wird.
Einfache Erklärung
Bei der Holzständerbauweise bilden vertikale Holzständer (KVH, 6×16 cm oder 8×16 cm) das Tragwerk. Die Zwischenräume werden mit Dämmstoff (Mineralwolle, Zellulose) gefüllt. Die Wände werden innen und außen beplankt (OSB, Gipsfaser). Diese Bauweise ermöglicht einen hohen Vorfertigungsgrad und kurze Bauzeiten.
Beispiel aus der Praxis
Ein EFH in Holzständerbauweise wird im Werk vorgefertigt. Die Wandelemente werden komplett mit Dämmung, Fenstern und Fassade angeliefert und in 2–3 Tagen aufgestellt. Die Bauzeit beträgt nur 3–4 Monate.
Typische Fehler
Billige Holzständerwerke ohne ausreichende luftdichte Ebene. Undichtigkeiten führen zu Bauschäden durch Kondensat in der Konstruktion.
Häufige Fragen
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