Was ist Außenputz?
Redaktion: Daniel von Bau-Lex · Veröffentlicht am
Definition
Außenputz ist die Putzschicht auf der Gebäudeaußenseite, die das Mauerwerk vor Witterung schützt und die Fassade gestaltet.
Einfache Erklärung
Außenputz besteht typischerweise aus zwei Schichten: dem Unterputz (Grundputz) und dem Oberputz (Deckputz). Der Unterputz gleicht Unebenheiten aus und sorgt für Haftung, der Oberputz bestimmt Optik und Witterungsschutz. Gängige Oberputzarten sind mineralischer Putz (Kalk-Zement), Silikonharzputz (wasserabweisend) und Silikatputz (diffusionsoffen). Auf Wärmedämmverbundsystemen wird ein spezielles Armierungsgewebe eingeputzt.
Beispiel aus der Praxis
Beim Neubau mit WDVS wird zunächst das Armierungsgewebe in den Unterputz eingebettet. Nach dem Trocknen folgt der Silikonharzputz in Kornstärke 2 mm mit Rillenstruktur. Die Fassade ist dauerhaft wasserabweisend und selbstreinigend. Kosten für 200 m² Fassade: ca. 7.000 Euro.
Typische Fehler
Putzarbeiten bei Frost oder starker Sonneneinstrahlung. Armierungsschicht auf WDVS weglassen. Falschen Putz auf dem falschen Untergrund verwenden. Anschlussfugen an Fenstern nicht sauber ausbilden.
Kosten
Mineralischer Außenputz: 25-40 Euro/m². Silikonharzputz: 30-50 Euro/m². Jeweils mit Unterputz und Verarbeitung.
Häufige Fragen
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