Was ist Innenputz?
Redaktion: Daniel von Bau-Lex · Veröffentlicht am
Definition
Innenputz ist die Putzschicht auf Innenwänden und Decken, die als Untergrund für Tapeten, Farbe oder Fliesen dient und das Raumklima reguliert.
Einfache Erklärung
Innenputz wird auf das Mauerwerk oder Beton aufgetragen und schafft eine glatte, ebene Oberfläche. Die gängigsten Arten sind Gipsputz (schnell verarbeitbar, glatte Oberfläche), Kalk-Zementputz (feuchtigkeitsbeständig, für Nassräume) und Lehmputz (ökologisch, feuchtigkeitsregulierend). Gipsputz wird maschinell aufgespritzt und abgezogen, die Schichtdicke beträgt typischerweise 10-15 mm.
Beispiel aus der Praxis
Im Neubau der Familie Krause wird Gips-Maschinenputz auf alle Innenwände aufgetragen. Die Verputzer arbeiten sich Raum für Raum vor – in 3 Tagen ist das gesamte Erdgeschoss verputzt. In den Bädern und der Küche kommt Kalk-Zementputz zum Einsatz. Gesamtkosten: ca. 5.500 Euro für 350 m² Wandfläche.
Typische Fehler
Gipsputz im Bad verwenden (feuchteempfindlich). Zu dünne Putzschicht auftragen. Putz bei Frost oder extremer Hitze verarbeiten. Elektroleitungen nicht vorher verlegen.
Kosten
Gipsputz: 12-18 Euro/m². Kalk-Zementputz: 15-22 Euro/m². Lehmputz: 20-35 Euro/m². Jeweils Material und Verarbeitung.
Häufige Fragen
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