Baustelle

Was ist Baustrom?

Redaktion: Daniel von Bau-Lex · Veröffentlicht am

Definition

Baustrom ist die temporäre Stromversorgung einer Baustelle über einen Baustromkasten, der vom örtlichen Energieversorger angeschlossen wird.

Einfache Erklärung

Für die Bauarbeiten wird elektrischer Strom benötigt: für Maschinen, Beleuchtung und Beheizung. Der Baustromkasten wird vom Elektriker installiert und vom Energieversorger an das Stromnetz angeschlossen. Er enthält Sicherungen und FI-Schutzschalter. Nach Fertigstellung des Hauses wird der Baustrom ab- und der Hausanschluss in Betrieb genommen.

Beispiel aus der Praxis

4 Wochen vor Baubeginn beantragt der Bauherr beim Energieversorger den Baustrom. Der Elektriker stellt den Baustromkasten auf und der Versorger schließt ihn an. Kosten: Anschluss 300 Euro, Miete Baustromkasten 80 Euro/Monat, Stromverbrauch ca. 50–100 Euro/Monat.

Typische Fehler

Baustrom zu spät beantragen. Die Anschlusszeit beträgt beim Versorger oft 4–6 Wochen.

Kosten

Anschlussgebühren: 200–500 €. Miete: 50–100 €/Monat. Verbrauch: 50–150 €/Monat.

Häufige Fragen

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