Was ist der COP einer Wärmepumpe?
Redaktion: Daniel von Bau-Lex · Veröffentlicht am
Definition
Der COP (Coefficient of Performance) ist die Leistungszahl einer Wärmepumpe unter genormten Bedingungen – er gibt an, wie viel Wärme pro eingesetzter Kilowattstunde Strom erzeugt wird.
Einfache Erklärung
Der COP wird unter Laborbedingungen bei definierten Temperaturen gemessen, z. B. A7/W35 (Außenluft 7 °C, Heizwasser 35 °C). Ein COP von 4,5 bei A7/W35 bedeutet: Bei 7 °C Außentemperatur und 35 °C Vorlauf erzeugt die Wärmepumpe aus 1 kWh Strom 4,5 kWh Wärme. Der COP sinkt mit fallender Außentemperatur und steigender Vorlauftemperatur. Er eignet sich gut zum Vergleich verschiedener Geräte, aber nicht zur Prognose der realen Jahreseffizienz – dafür dient die Jahresarbeitszahl (JAZ).
Beispiel aus der Praxis
Beim Vergleich zweier Wärmepumpen achtet Familie Schwarz auf den COP bei A2/W35 (2 °C Außentemperatur): Modell A hat COP 3,8, Modell B hat COP 3,2. Modell A ist bei typischen Wintertemperaturen in Deutschland deutlich effizienter.
Typische Fehler
Häufige Fehler: COP bei A7/W35 als einzigen Vergleichswert heranziehen – realitätsnäher ist A2/W35 oder A-7/W35. COP mit JAZ gleichsetzen – die reale JAZ liegt 0,5–1,0 unter dem COP. COP bei unterschiedlichen Betriebspunkten vergleichen.
Häufige Fragen
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