Was ist eine Frischwasserstation?
Redaktion: Daniel von Bau-Lex · Veröffentlicht am
Definition
Eine Frischwasserstation erwärmt Trinkwasser hygienisch im Durchlaufprinzip über einen Wärmetauscher, der vom Pufferspeicher gespeist wird.
Einfache Erklärung
Anders als ein Warmwasserspeicher bevorratet eine Frischwasserstation kein warmes Trinkwasser. Das kalte Trinkwasser wird erst beim Zapfen durch einen Plattenwärmetauscher geleitet und dabei auf die gewünschte Temperatur erhitzt. Da kein stehendes Warmwasser vorhanden ist, entfällt das Legionellenrisiko nahezu vollständig. Voraussetzung ist ein ausreichend großer Pufferspeicher mit mindestens 55 °C. Die Zapfleistung liegt typisch bei 15–20 Litern pro Minute.
Beispiel aus der Praxis
Familie Richter entscheidet sich für eine Frischwasserstation statt eines Warmwasserspeichers. Das kalte Trinkwasser wird beim Duschen in Echtzeit über den 500-Liter-Pufferspeicher erwärmt. Vorteil: Kein stehendes Warmwasser, kein Legionellenrisiko, kein separater Warmwasserspeicher nötig.
Typische Fehler
Häufige Fehler: Pufferspeicher zu klein – Frischwasserstation kann nicht ausreichend Warmwasser liefern. Plattenwärmetauscher verkalkt bei hartem Wasser – regelmäßige Entkalkung versäumt. Zirkulationsleitung ohne Rücklauftemperaturbegrenzung verschlechtert Effizienz.
Kosten
Eine Frischwasserstation kostet 1.500–3.000 € inklusive Montage. Hochwertige Modelle mit elektronischer Regelung liegen bei 2.000–3.500 €.
Häufige Fragen
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