Technik & Energie

Was ist ein Pufferspeicher?

Redaktion: Daniel von Bau-Lex · Veröffentlicht am

Definition

Ein Pufferspeicher ist ein isolierter Wassertank, der überschüssige Wärme zwischenspeichert und bei Bedarf an das Heizsystem abgibt.

Einfache Erklärung

Der Pufferspeicher entkoppelt die Wärmeerzeugung vom Wärmeverbrauch. Bei Wärmepumpen verhindert er häufiges Takten (Ein-/Ausschalten), das den Kompressor belastet. Bei Solarthermie speichert er die tagsüber gewonnene Wärme für abends und nachts. Die Größe richtet sich nach der Heizleistung: Als Faustregel gelten 20–30 Liter pro kW Heizleistung. Ein 500-Liter-Pufferspeicher ist für ein Einfamilienhaus mit Wärmepumpe üblich.

Beispiel aus der Praxis

Familie Hofmann installiert eine 8-kW-Wärmepumpe mit einem 500-Liter-Pufferspeicher. Die Wärmepumpe läuft bevorzugt tagsüber, wenn die PV-Anlage Strom liefert, und lädt den Puffer auf. Abends und nachts heizt das Haus aus dem Speicher – ohne dass die Wärmepumpe laufen muss.

Typische Fehler

Häufige Fehler: Pufferspeicher zu groß dimensioniert – Wärmeverluste steigen unnötig. Zu klein dimensioniert – Wärmepumpe taktet trotzdem häufig. Mangelnde Dämmung des Speichers und der Anschlussleitungen. Falsche Einbindung in den Heizkreislauf.

Kosten

Ein Pufferspeicher kostet je nach Größe 800–2.500 €: 300 Liter ca. 800–1.200 €, 500 Liter ca. 1.200–1.800 €, 1.000 Liter ca. 1.800–2.500 €. Inklusive Montage und Verrohrung sind 1.500–3.500 € realistisch.

Häufige Fragen

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