Was ist Abluft?
Redaktion: Daniel von Bau-Lex · Veröffentlicht am
Definition
Abluft ist die verbrauchte, feuchte oder geruchsbelastete Raumluft, die von der Lüftungsanlage aus Küche, Bad und WC abgesaugt und nach außen geführt wird.
Einfache Erklärung
Die Abluft enthält Feuchtigkeit (Duschen, Kochen), CO₂ und Gerüche. Sie wird über Abluftventile an der Decke oder Wand in den Feuchträumen abgesaugt und zum Lüftungsgerät geführt. Dort gibt sie im Wärmetauscher ihre Wärme an die Zuluft ab und wird als Fortluft ins Freie geleitet. Die Abluftmenge muss der Zuluftmenge entsprechen (Druckgleichgewicht). In der Küche kann zusätzlich eine Dunstabzugshaube im Umluft- oder Abluftbetrieb arbeiten.
Beispiel aus der Praxis
Im Bad der Familie Müller saugt ein Abluftventil an der Decke 40 m³/h feuchte Luft ab. Beim Duschen schaltet ein Feuchtigkeitssensor die Lüftung automatisch auf Stufe 3 (80 m³/h), um die Feuchtigkeit schnell abzuführen. So wird Schimmelbildung verhindert.
Typische Fehler
Häufige Fehler: Dunstabzugshaube im Abluftbetrieb ohne Nachströmöffnung – erzeugt Unterdruck im Haus. Abluftventile verstopft – Feuchtigkeit kann nicht abgeführt werden, Schimmelgefahr. Abluftkanal nicht isoliert – Tauwasser tropft im Kanal.
Häufige Fragen
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