Was ist eine Dacheindeckung?
Redaktion: Daniel von Bau-Lex · Veröffentlicht am
Definition
Die Dacheindeckung ist die äußere wetterfeste Schicht eines geneigten Dachs. Sie schützt das Gebäude vor Regen, Schnee, Wind und Sonne und bestimmt maßgeblich die Optik des Hauses.
Einfache Erklärung
Gängige Materialien für die Dacheindeckung: Tondachziegel (Klassiker, langlebig, 60–100 Jahre), Betondachsteine (günstiger, schwerer), Schiefer (hochwertig, sehr langlebig), Metalldach (Aluminium, Zink, leicht), Bitumenschindeln (günstig, leichter). Die Wahl hängt von Dachneigung (jedes Material hat eine Mindestneigung), Optik, Budget und regionalen Traditionen ab. Alle Materialien werden auf einer Lattung befestigt, die auf der Konterlattung liegt.
Beispiel aus der Praxis
Für ein Einfamilienhaus mit 45° Satteldach werden engobierte Tondachziegel in Anthrazit gewählt. Der Dachdecker verlegt sie auf Holzlattung (30×50 mm, Lattenabstand 32 cm). Firstziegel werden trocken mit Klammern befestigt. Die Kosten: 35 €/m² Material + 30 €/m² Arbeit = 65 €/m².
Typische Fehler
Häufige Fehler: Dachneigung zu flach für das gewählte Material. Lattung nicht richtig dimensioniert oder Abstände falsch. Ziegel nicht sturmsicher befestigt (Klammern fehlen). Anschlüsse an Kamine, Dachfenster und Wände undicht.
Kosten
Tondachziegel: 50–80 €/m² (inkl. Verlegung). Betondachsteine: 35–55 €/m². Schiefer: 80–150 €/m². Metalldach: 60–120 €/m². Bitumenschindeln: 25–40 €/m².
Häufige Fragen
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