Was ist eine Fußbodenheizung?
Redaktion: Daniel von Bau-Lex · Veröffentlicht am
Definition
Die Fußbodenheizung ist ein Flächenheizungssystem, bei dem Heizrohre im Estrich verlegt werden und den Raum über die gesamte Bodenfläche gleichmäßig erwärmen.
Einfache Erklärung
Die Fußbodenheizung arbeitet mit niedrigen Vorlauftemperaturen (30–35°C) und eignet sich daher ideal für Wärmepumpen. Vorteile: gleichmäßige Wärmeverteilung, keine sichtbaren Heizkörper, freie Wandgestaltung, angenehmes Raumklima. Nachteile: träge Regelung, eingeschränkte Bodenbelagswahl.
Beispiel aus der Praxis
Im EFH werden 120 m² Fußbodenheizung verlegt: Rohrabstand 15 cm im Wohnbereich, 10 cm im Bad. Die Heizungsrohre werden auf einer Systemdämmplatte verlegt und mit Zementestrich überdeckt.
Typische Fehler
Dicke Teppiche auf der Fußbodenheizung verlegen. Sie wirken als Wärmebarriere und reduzieren die Effizienz.
Kosten
Material + Montage: 30–60 €/m². Für ein EFH mit 120 m²: 3.600–7.200 Euro.
Häufige Fragen
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