Was ist eine Holzfassade?
Redaktion: Daniel von Bau-Lex · Veröffentlicht am
Definition
Eine Holzfassade ist eine Außenwandverkleidung aus Holz, die als vorgehängte hinterlüftete Fassade (VHF) konstruiert wird.
Einfache Erklärung
Holzfassaden werden als vorgehängte hinterlüftete Fassade auf einer Unterkonstruktion befestigt. Die Hinterlüftungsebene sorgt für Feuchteabfuhr. Geeignete Holzarten: Lärche, Douglasie, Zeder (ohne Anstrich möglich) oder Fichte/Kiefer (mit Anstrich). Holz vergraut mit der Zeit natürlich.
Beispiel aus der Praxis
Ein modernes EFH erhält eine Fassade aus unbehandelter sibirischer Lärche. Das Holz vergraut in 2–3 Jahren gleichmäßig silbergrau. Dank der VHF-Konstruktion wird Feuchtigkeit zuverlässig abgeführt.
Typische Fehler
Holzfassade ohne Hinterlüftung montieren. Ohne Luftzirkulation staut sich Feuchtigkeit und das Holz fault.
Kosten
50–120 €/m² inkl. Unterkonstruktion. Lärche/Douglasie unbehandelt am günstigsten.
Häufige Fragen
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