Was ist Laminatboden?
Redaktion: Daniel von Bau-Lex · Veröffentlicht am
Definition
Laminatboden ist ein mehrschichtiger Bodenbelag mit einer bedruckten Dekorschicht unter einer robusten Melaminharz-Oberfläche auf einer HDF-Trägerplatte.
Einfache Erklärung
Laminat besteht aus einer HDF-Trägerplatte, einem aufgedruckten Dekor (Holz, Stein, Fantasieoptik) und einer abriebfesten Overlay-Schicht. Es wird schwimmend mit Klick-System verlegt. Laminat ist preislich die günstigste Alternative zu Echtholz, hat aber Nachteile bei Feuchtigkeitsempfindlichkeit und Trittschall. Qualitätsstufen werden nach Beanspruchungsklassen (NK 21-33) unterschieden.
Beispiel aus der Praxis
Für das Kinderzimmer wählt Familie Braun ein Laminat der Nutzungsklasse NK 23 in Eichenoptik. Die schwimmende Verlegung mit Trittschalldämmung dauert einen halben Tag für 20 m². Kosten: ca. 400 Euro Material plus 200 Euro Verlegung.
Typische Fehler
Laminat im Bad oder in Feuchträumen verlegen. Auf Trittschalldämmung verzichten. Zu geringe Nutzungsklasse für stark beanspruchte Räume wählen. Dehnungsfuge zum Rand vergessen.
Kosten
Laminat: 8-25 Euro/m² (Material). Verlegung: 8-15 Euro/m².
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