Was ist eine Monoblock-Wärmepumpe?
Redaktion: Daniel von Bau-Lex · Veröffentlicht am
Definition
Eine Monoblock-Wärmepumpe vereint alle Komponenten (Verdampfer, Kompressor, Verflüssiger) in einer einzigen Außeneinheit – im Gegensatz zur Split-Bauweise.
Einfache Erklärung
Bei der Monoblock-Bauweise befindet sich der gesamte Kältemittelkreislauf in der Außeneinheit. Ins Haus führen nur Wasserleitungen (Vor- und Rücklauf). Vorteil: Kein Kältemittelschein für die Installation nötig, jeder Heizungsbauer kann sie anschließen. Nachteil: Die Wasserleitungen zwischen Außen- und Inneneinheit müssen frostsicher verlegt werden. Bei Stromausfall im Winter besteht Einfrierrisiko. Monoblock-Geräte sind in der Regel etwas günstiger als Split-Geräte.
Beispiel aus der Praxis
Familie Vogel wählt eine Monoblock-Wärmepumpe, weil ihr Heizungsbauer keinen Kältemittelschein hat. Die Außeneinheit wird 2 m vor der Hauswand auf einem Betonfundament montiert. Die gedämmten Wasserleitungen werden durch die Kellerwand ins Haus geführt. Eine Frostschutzheizung im Außengerät verhindert Einfrieren bei Stromausfall.
Typische Fehler
Häufige Fehler: Wasserleitungen zum Haus nicht frostsicher gedämmt – Einfrieren bei Stromausfall oder längerem Stillstand. Zu lange Leitungswege zwischen Außen- und Inneneinheit – Wärmeverluste. Kein Frostschutz-Heizband an den Außenleitungen.
Kosten
Monoblock-Wärmepumpen kosten inklusive Montage ca. 13.000–20.000 €. Sie sind ca. 1.000–3.000 € günstiger als vergleichbare Split-Geräte, da die Installation einfacher ist.
Häufige Fragen
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