Was ist eine Sockelleiste?
Redaktion: Daniel von Bau-Lex · Veröffentlicht am
Definition
Eine Sockelleiste (Fußleiste) ist ein Abschlussprofil am Übergang von Bodenbelag zur Wand, das die Dehnungsfuge abdeckt und einen sauberen Abschluss bildet.
Einfache Erklärung
Sockelleisten werden nach der Verlegung des Bodenbelags an der Wand montiert. Sie decken den Randspalt ab, der als Dehnungsfuge zwischen Belag und Wand nötig ist. Materialien: MDF (lackiert oder foliert), Massivholz, Kunststoff oder Aluminium. Die Befestigung erfolgt durch Clipsen, Kleben oder Verschrauben. Moderne Sockelleisten können Kabelkanäle enthalten.
Beispiel aus der Praxis
Im gesamten Erdgeschoss werden weiße MDF-Sockelleisten (58 mm hoch) mit Clipsystem montiert. Die Clips werden alle 50 cm an der Wand verschraubt, die Leisten einfach aufgesteckt. Ecken und Abschlüsse werden mit Formteilen sauber gelöst.
Typische Fehler
Sockelleisten vor dem Streichen der Wände montieren (Farbränder). Zu dünne Leisten, die den Randspalt nicht abdecken. Gehrungsschnitte unsauber ausführen. Auf Clipmontage verzichten und stattdessen sichtbar verschrauben.
Kosten
MDF-Sockelleisten: 2-5 Euro/lfm. Massivholz: 5-15 Euro/lfm. Montage: 3-6 Euro/lfm.
Häufige Fragen
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