Was ist ein Telekommunikationsanschluss?
Redaktion: Daniel von Bau-Lex · Veröffentlicht am
Definition
Der Telekommunikationsanschluss verbindet ein Gebäude mit dem Telefon- und Datennetz. Beim Neubau sollte idealerweise ein Glasfaseranschluss (FTTH) eingeplant werden.
Einfache Erklärung
Für den Telekommunikationsanschluss stehen verschiedene Technologien zur Verfügung: Glasfaser (FTTH), DSL über Kupferkabel, Kabelanschluss (HFC) oder Mobilfunk. Beim Neubau ist ein Glasfaseranschluss die zukunftssicherste Option. Seit dem TKG 2021 haben Eigentümer von Neubauten das Recht auf einen Glasfaseranschluss. Der Anschluss wird beim Netzbetreiber beantragt und oft kostenfrei hergestellt, wenn Glasfaser in der Straße verfügbar ist.
Beispiel aus der Praxis
Familie Peters baut in einem Neubaugebiet mit Glasfaserversorgung. Der Anschluss durch die Deutsche Glasfaser wird kostenlos hergestellt, da sie sich für einen 2-Jahres-Vertrag entscheiden. Zusätzlich legen sie Leerohre für einen Kabelanschluss als Alternative.
Typische Fehler
Keine Leerohre vorsehen. Auch wenn aktuell kein Glasfaser verfügbar ist, sollten Leerohre vom Hausanschlussraum zur Straße verlegt werden. Nachträgliches Verlegen kostet ein Vielfaches.
Kosten
Glasfaseranschluss: oft kostenlos bei Vertragsabschluss, sonst 500–1.500 Euro. DSL-Anschluss: 50–200 Euro. Leerohre zur Straße: 300–800 Euro (im Zuge des Hausbaus mitverlegt).
Häufige Fragen
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