Was ist ein Stromanschluss beim Neubau?
Redaktion: Daniel von Bau-Lex · Veröffentlicht am
Definition
Der Stromanschluss verbindet ein neues Gebäude mit dem öffentlichen Stromnetz. Er wird beim örtlichen Netzbetreiber beantragt und umfasst die Leitung bis zum Zählerschrank.
Einfache Erklärung
Für jeden Neubau muss ein Netzanschluss beim zuständigen Netzbetreiber beantragt werden. Der Anschluss umfasst die Leitung von der Straße bis zum Hausanschlusskasten und die Installation des Zählerschranks. Für die Bauphase wird zunächst ein Baustromkasten aufgestellt. Die Anschlussleistung für ein Einfamilienhaus beträgt üblicherweise 30–40 kW.
Beispiel aus der Praxis
Herr Bauer beantragt den Stromanschluss bei den Stadtwerken. Zunächst wird ein Baustromkasten für die Bauphase aufgestellt. Nach Fertigstellung des Rohbaus wird der endgültige Hausanschluss hergestellt und der Zählerschrank installiert. Für die geplante Wärmepumpe und Wallbox wird ein verstärkter Anschluss mit 40 kW beantragt.
Typische Fehler
Die Anschlussleistung zu knapp planen. Wer später eine Wärmepumpe, Wallbox oder Photovoltaikanlage nachrüstet, braucht möglicherweise einen teureren Ausbau des Anschlusses. Lieber gleich ausreichend dimensionieren.
Kosten
Der Standard-Stromanschluss kostet 1.500–3.500 Euro. Ein verstärkter Anschluss für Wärmepumpe und Wallbox kann 3.000–5.000 Euro kosten. Baustrom zusätzlich 300–600 Euro.
Häufige Fragen
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