Was ist eine Terrassentür?
Redaktion: Daniel von Bau-Lex · Veröffentlicht am
Definition
Eine Terrassentür ist eine große verglaste Tür, die den Wohnraum mit der Terrasse oder dem Garten verbindet. Sie wird als Dreh-Kipp-Tür, Schiebetür oder Hebeschiebetür ausgeführt.
Einfache Erklärung
Terrassentüren sind oft die größten Verglasungsflächen im Haus und haben daher großen Einfluss auf Wärmedämmung, Schallschutz und Einbruchsicherheit. Typen: Dreh-Kipp (einfach, günstig, begrenzte Breite), Parallel-Schiebe-Kipp (PSK, platzsparend, leicht zu bedienen), Hebeschiebetür (HST, für große Öffnungsbreiten, barrierefrei) und Falt-Schiebe-Tür (maximale Öffnung). Dreifachverglasung mit einem U-Wert < 1,0 W/m²K ist Standard im Neubau.
Beispiel aus der Praxis
Im Wohnzimmer wird eine 3 m breite Hebeschiebetür aus Kunststoff-Alu (Kunststoff innen, Alu-Schale außen) eingebaut. Dreifachverglasung, U-Wert 0,9 W/m²K, barrierefreie Schwelle (max. 2 cm). Die Tür lässt sich leicht anheben und zur Seite schieben. Kosten: ca. 4.500 € inkl. Montage.
Typische Fehler
Häufige Fehler: Zu schmaler Sturz über der breiten Öffnung – Statikproblem. Schwelle nicht barrierefrei geplant. Keine Beschattung vorgesehen – sommerliche Überhitzung. Einbruchschutz bei Schiebetüren vernachlässigt.
Kosten
Terrassentür Dreh-Kipp (2-flügelig): 1.500–3.000 €. PSK-Tür: 2.000–4.000 €. Hebeschiebetür: 3.000–7.000 €. Falt-Schiebe-Tür: 5.000–15.000 €.
Häufige Fragen
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