Rohbau & Innenausbau

Was ist eine Haustür (Hauseingangstür)?

Redaktion: Daniel von Bau-Lex · Veröffentlicht am

Definition

Die Hauseingangstür (Haustür) ist der Haupteingang des Hauses. Sie muss Einbruchschutz, Wärmedämmung, Schallschutz und Witterungsbeständigkeit vereinen und prägt das Erscheinungsbild.

Einfache Erklärung

Haustüren gibt es aus Aluminium (langlebig, pflegeleicht), Holz (klassisch, wärmedämmend), Kunststoff (günstig), Holz-Alu (Kombination: Holz innen, Alu außen) und Stahl (höchste Sicherheit). Wichtige Kennwerte: U-Wert (max. 1,8 W/m²K laut GEG, empfohlen < 1,0), Einbruchschutzklasse (RC2 empfohlen), Schallschutzklasse. Moderne Haustüren haben Mehrfachverriegelungen, Sicherheitsbeschläge und verdeckte Bänder.

Beispiel aus der Praxis

Für einen Neubau wird eine Aluminium-Haustür mit RC2-Einbruchschutz, U-Wert 0,87 W/m²K und Dreifachverriegelung gewählt. Die Tür wird mit RAL-Montage in das Mauerwerk eingebaut. Fingerprint-Scanner als komfortable Zutrittslösung. Kosten: ca. 3.500 € inkl. Montage.

Typische Fehler

Häufige Fehler: Haustür ohne Einbruchschutzklassifizierung gewählt. U-Wert zu hoch – Wärmebrücke. Schwelle nicht barrierefrei ausgeführt. Montage ohne RAL-Abdichtung – zugig und undicht.

Kosten

Kunststoff-Haustür: 1.000–2.500 €. Aluminium: 2.500–6.000 €. Holz: 2.000–5.000 €. Holz-Alu: 3.000–7.000 €. Premium-Haustüren: bis 15.000 €.

Häufige Fragen

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