Was ist ein Wasserschadenmelder?
Redaktion: Daniel von Bau-Lex · Veröffentlicht am
Definition
Ein Wasserschadenmelder (Wassermelder) erkennt austretendes Wasser auf dem Boden und alarmiert den Bewohner akustisch oder per Smart-Home-Benachrichtigung.
Einfache Erklärung
Wasserschäden sind die häufigste Schadensursache in Gebäuden. Wassermelder werden an neuralgischen Stellen platziert: unter der Spülmaschine, am Waschmaschinenanschluss, am Warmwasserspeicher, im Technikraum und am Heizkreisverteiler. Einfache Melder lösen einen lokalen Alarm aus. Smarte Melder senden eine Benachrichtigung aufs Smartphone und können über ein Magnetventil die Wasserversorgung automatisch absperren.
Beispiel aus der Praxis
Familie Hansen installiert 5 smarte Wassermelder: unter der Spülmaschine, am Waschmaschinenanschluss, am Warmwasserspeicher, am Fußbodenheizungsverteiler und im Keller. Bei Wasseraustritt wird sofort eine Push-Nachricht gesendet und das Hauptwasserventil automatisch geschlossen.
Typische Fehler
Häufige Fehler: Wassermelder an Stellen platziert, wo Kondenswasser normal ist (z. B. direkt unter Kältegeräten). Kein automatisches Absperrventil – Alarm nützt nichts, wenn niemand zu Hause ist. Batterie leer – Melder funktioniert nicht.
Kosten
Einfache Wassermelder: 10–30 € pro Stück. Smarte Wassermelder (mit App): 30–80 €. Automatisches Absperrventil mit Wassermelder: 200–500 €. Für ein Einfamilienhaus (5–8 Melder + Absperrventil): 200–800 €.
Häufige Fragen
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