Was ist Zellulosedämmung?
Redaktion: Daniel von Bau-Lex · Veröffentlicht am
Definition
Zellulosedämmung ist ein ökologischer Einblasdämmstoff aus recyceltem Altpapier (Zeitungen), der mit Borsalz als Brandschutz behandelt wird.
Einfache Erklärung
Zelluloseflocken werden maschinell in Hohlräume eingeblasen (Gefachdämmung, Dachschräge) oder als Schüttung eingebracht. Der Dämmstoff füllt jeden Hohlraum fugenfrei aus und bietet guten Wärme- und Schallschutz. Die Wärmeleitfähigkeit liegt bei λ = 0,038–0,040.
Beispiel aus der Praxis
Bei der Sanierung eines Altbaus wird die Dachschräge mit Zellulose ausgeblasen. Die Flocken werden unter Druck zwischen Sparren und Dampfbremse eingeblasen. Ergebnis: fugenfreie Dämmung ohne Verschnitt.
Typische Fehler
Ohne Dampfbremse einblasen. Zellulose kann zwar Feuchtigkeit puffern, braucht aber eine luftdichte Ebene.
Kosten
Material + Einblasung: 25–40 €/m² (günstiger als Plattendämmung bei gleicher Leistung).
Häufige Fragen
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