Planung

Was ist die Nettogrundflaehe?

Redaktion: Daniel von Bau-Lex · Veröffentlicht am

Definition

Die Nettogrundflaehe (NGF) ist die Bruttogrundflaehe abzueglich der Konstruktionsflaechen (Waende, Stuetzen, Schaechte). Sie zeigt die tatsaechlich nutzbare Flaeche eines Gebaeudes.

Einfache Erklärung

Die NGF ergibt sich aus der BGF minus Konstruktionsflaechen. Sie unterteilt sich in Nutzflaeche (NUF), Technikflaeche (TF) und Verkehrsflaeche (VF). Die NGF ist ein wichtiger Qualitaetskennwert: Ein hoher NGF/BGF-Quotient zeigt eine effiziente Planung mit wenig Flaechenverlust durch Waende und Konstruktion.

Beispiel aus der Praxis

Bei einem Haus mit 200 m2 BGF betragen die Konstruktionsflaechen (Waende, Stuetzen) 28 m2. Die NGF betraegt somit 172 m2. Der NGF/BGF-Quotient liegt bei 86 % - ein guter Wert fuer den Wohnungsbau.

Typische Fehler

Eine niedrige NGF im Verhaeltnis zur BGF deutet auf unwirtschaftliche Planung hin. Zu dicke Waende oder unnoetige Stuetzen verringern die nutzbare Flaeche.

Häufige Fragen

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