Planung

Was sind Erschließungskosten?

Redaktion: Daniel von Bau-Lex · Veröffentlicht am

Definition

Erschließungskosten sind die Kosten für die Anbindung eines Grundstücks an öffentliche Verkehrswege und Versorgungsnetze.

Einfache Erklärung

Erschließungskosten setzen sich zusammen aus Beiträgen für Straßenbau, Kanalisation, Wasser- und Stromversorgung. Die Gemeinde erhebt Erschließungsbeiträge, die sich nach der Grundstücksgröße und der Lage berechnen. Zusätzlich fallen Kosten für die Hausanschlüsse an. Diese Kosten sind oft nicht im Grundstückspreis enthalten und müssen gesondert eingeplant werden.

Beispiel aus der Praxis

Familie Fischer kauft ein Grundstück im Neubaugebiet für 80.000 Euro. Zusätzlich erhalten sie Bescheide über Erschließungsbeiträge: Straßenbau 8.000 Euro, Kanal 5.000 Euro, Wasserversorgung 3.000 Euro. Dazu kommen Hausanschlusskosten von ca. 10.000 Euro. Gesamtkosten Erschließung: ca. 26.000 Euro.

Typische Fehler

Viele Bauherren vergessen die Erschließungskosten bei der Budgetplanung. Auch können nachträgliche Erschließungsbeiträge (z.B. bei Straßenausbau) Jahre nach dem Kauf erhoben werden.

Kosten

Gesamt typischerweise 15.000–40.000 Euro, je nach Lage, Gemeinde und vorhandener Infrastruktur.

Häufige Fragen

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