Was ist ein Fallrohr?
Redaktion: Daniel von Bau-Lex · Veröffentlicht am
Definition
Ein Fallrohr ist ein senkrechtes Rohr, das Regenwasser von der Dachrinne nach unten zum Boden oder in die Kanalisation leitet. Es ist Teil der Dachentwässerung.
Einfache Erklärung
Fallrohre werden senkrecht an der Hausfassade befestigt und verbinden die Dachrinne mit dem Grundleitungsanschluss (Kanalisation) oder einer Regenwasserversickerung. Typische Durchmesser: DN 75–100 für Einfamilienhäuser. Materialien: Zink (klassisch, langlebig), Kunststoff (günstig, leicht), Kupfer (hochwertig, Patina), Aluminium (leicht, modern). An der Fußpunkteinleitung in den Boden wird oft ein Reinigungsstück oder ein Laubfang eingebaut.
Beispiel aus der Praxis
Ein Einfamilienhaus mit 120 m² Dachfläche erhält vier Fallrohre (DN 87, Zink), eines an jeder Hausecke. Jedes Fallrohr wird mit Rohrschellen an der Fassade befestigt und mündet unten über einen Grundleitungsanschluss in die Regenwasserkanalisation. An einer Seite wird ein Regensammler für die Gartenbewässerung eingebaut.
Typische Fehler
Häufige Fehler: Zu wenige Fallrohre für die Dachfläche – Dachrinne läuft über. Fallrohr zu nah an der Fassade montiert – Feuchtigkeit an der Wand. Kein Laubschutz – Verstopfung. Frostschäden bei Kunststoff-Fallrohren.
Häufige Fragen
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