Was sind Baunebenkosten?
Redaktion: Daniel von Bau-Lex · Veröffentlicht am
Definition
Baunebenkosten sind alle Kosten, die zusätzlich zu den reinen Baukosten anfallen – von Planungshonoraren über Genehmigungsgebühren bis zu Versicherungen.
Einfache Erklärung
Baunebenkosten machen typischerweise 15–20% der Gesamtkosten aus und umfassen: Grunderwerbsteuer, Notar und Grundbuch, Architekten- und Ingenieurhonorare, Genehmigungsgebühren, Vermessung, Baugrundgutachten, Versicherungen, Baustrom und Bauwasser, Finanzierungskosten und Außenanlagen.
Beispiel aus der Praxis
EFH mit 350.000 Euro Baukosten: Architekt 45.000 €, Statiker 3.000 €, Genehmigung 2.500 €, Vermessung 1.500 €, Baugrundgutachten 800 €, Versicherungen 1.200 €, Baustrom/Bauwasser 2.000 €, Außenanlagen 15.000 €. Baunebenkosten gesamt: ca. 71.000 € (20%).
Typische Fehler
Baunebenkosten nicht oder zu niedrig einplanen. Viele Bauherren kalkulieren nur 10% statt der realistischen 15–20%.
Kosten
15–20% der Baukosten. Bei 350.000 Euro Bausumme: 52.000–70.000 Euro.
Häufige Fragen
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