Wie hoch sind die Baunebenkosten?
Redaktion: Daniel von Bau-Lex · Veröffentlicht am
Definition
Baunebenkosten betragen typischerweise 15–20% der reinen Baukosten und sollten frühzeitig in die Finanzierung eingeplant werden.
Einfache Erklärung
Die Höhe der Baunebenkosten hängt von vielen Faktoren ab: Grundstückspreis (Grunderwerbsteuer, Notar), Planungsintensität, Region, Bodenverhältnisse und Ausstattung der Außenanlagen. Eine detaillierte Aufstellung aller Nebenkostenpositionen ist für die sichere Finanzierung unerlässlich.
Beispiel aus der Praxis
Detaillierte Kalkulation für ein EFH (350.000 € Baukosten): Grunderwerbsteuer (3,5–6,5%) bei 100.000 € Grundstück: 5.000 €, Notar/Grundbuch: 2.000 €, Makler: 3.500 €, Planung: 50.000 €, Genehmigung: 3.000 €, Gutachten: 2.500 €, Versicherungen: 1.200 €, Außenanlagen: 15.000 €. Gesamt: ca. 82.200 €.
Typische Fehler
Die Finanzierung auf Kante nähen und keine Reserve für unvorhergesehene Kosten einplanen. Mindestens 5% Puffer empfohlen.
Kosten
15–20% der Baukosten, bei Grundstückskauf zusätzlich 10–15% Kaufnebenkosten.
Häufige Fragen
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