Baustelle

Was ist Pfusch am Bau?

Redaktion: Daniel von Bau-Lex · Veröffentlicht am

Definition

Pfusch am Bau ist die umgangssprachliche Bezeichnung für mangelhafte, unsachgemäße oder regelwidrige Ausführung von Bauleistungen.

Einfache Erklärung

Pfusch am Bau reicht von kleinen Nachlässigkeiten bis zu schwerwiegenden Baumängeln, die die Standsicherheit oder Gebrauchstauglichkeit gefährden. Häufige Formen: falsche Materialien, fehlende Abdichtungen, nicht normgerechte Verarbeitung, Unterschreitung von Mindestmaßen und mangelnde Sorgfalt. Schutz bieten: unabhängige Baubegleitung, regelmäßige Baustellenkontrollen, schriftliche Dokumentation und die Beauftragung qualifizierter Fachfirmen.

Beispiel aus der Praxis

Bei einer baubegleitenden Qualitätskontrolle stellt der Sachverständige fest: Die Kellerabdichtung wurde nur einlagig statt zweilagig aufgebracht, Bewehrungsstäbe ragen aus dem Beton und die Dampfsperre im Dach hat große Löcher. Alle drei Punkte werden sofort moniert – der Bauunternehmer muss nachbessern, bevor weitergebaut wird.

Typische Fehler

Auf baubegleitende Kontrolle verzichten. Den günstigsten Anbieter ohne Referenzprüfung beauftragen. Mängel nicht sofort ansprechen. Baustellenbesuche zu selten durchführen.

Kosten

Baubegleitende Qualitätskontrolle: 3.000-6.000 Euro für ein Einfamilienhaus – eine der besten Investitionen beim Hausbau.

Häufige Fragen

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