Planung

Was ist Bauzeitenkoordination?

Redaktion: Daniel von Bau-Lex · Veröffentlicht am

Definition

Bauzeitenkoordination ist die zeitliche Abstimmung aller Gewerke und Bauphasen, damit Arbeiten reibungslos ineinandergreifen und der Terminplan eingehalten wird.

Einfache Erklärung

Die Bauzeitenkoordination stellt sicher, dass alle Gewerke zum richtigen Zeitpunkt auf der Baustelle erscheinen und ihre Vorleistungen fertig vorfinden. Der Bauleiter koordiniert die Abfolge: Erst Rohbau, dann Dach, dann Fenster, dann Installationen (Heizung, Sanitaer, Elektro), dann Estrich, dann Innenausbau. Zwischen manchen Gewerken sind Trocknungszeiten einzuhalten.

Beispiel aus der Praxis

Der Bauleiter koordiniert: Nach Fertigstellung des Rohbaus (Woche 8) kommt der Dachdecker (Woche 9-10). Parallel werden Fenster eingebaut. Ab Woche 11 beginnen Heizungs- und Sanitaerinstallateur. Der Estrich wird erst nach Fertigstellung der Fussbodenheizung eingebracht - mit 4 Wochen Trocknungszeit vor dem Fliesenlegen.

Typische Fehler

Trocknungszeiten werden nicht eingehalten (z. B. Estrich nicht ausgetrocknet vor Bodenbelag). Auch fehlende Vorleistungen (z. B. Elektroleerrohre vor Estrich) verursachen teure Verzoegerungen.

Häufige Fragen

Bau-Lex Wochenbrief

Wissen, was beim Bauen zählt

Ausgewählte Einordnungen, Ratgeber und Werkzeuge einmal pro Woche im Bau-Lex Wochenbrief.

Anmeldung mit Bestätigungs-E-Mail. Jederzeit abmeldbar. Hinweise in der Datenschutzerklärung.