Was ist eine Grenzvermessung?
Redaktion: Daniel von Bau-Lex · Veröffentlicht am
Definition
Die Grenzvermessung ist die amtliche Feststellung und Markierung von Grundstücksgrenzen durch einen Öffentlich bestellten Vermessungsingenieur.
Einfache Erklärung
Bei einer Grenzvermessung werden die Katasterdaten (Koordinaten) vor Ort umgesetzt und die Grenzen durch Grenzsteine oder -marken vermarkt. Nachbarn werden zum Grenztermin eingeladen und bestätigen die Grenzen. Das Ergebnis wird im Kataster dokumentiert.
Beispiel aus der Praxis
Herr Meier und sein Nachbar streiten über den Grenzverlauf. Ein ÖbVI führt eine Grenzvermessung durch, setzt neue Grenzsteine und erstellt ein Grenzniederschrift. Beide Nachbarn stimmen dem Ergebnis zu.
Typische Fehler
Auf eine Grenzvermessung verzichten und den Zaun nach Augenmaß setzen. Das kann zu jahrelangen Nachbarschaftsstreitigkeiten führen.
Kosten
1.500–3.000 Euro je nach Anzahl der Grenzpunkte.
Häufige Fragen
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