Grundstück & Vermessung

Was ist eine Grundstücksvermessung?

Redaktion: Daniel von Bau-Lex · Veröffentlicht am

Definition

Die Grundstücksvermessung ist die amtliche Feststellung und Dokumentation von Grundstücksgrenzen und Gebäudepositionen.

Einfache Erklärung

Es gibt verschiedene Arten der Vermessung: Grenzvermessung (Feststellung vorhandener Grenzen), Teilungsvermessung (Teilung eines Flurstücks), Gebäudeeinmessung (Einmessung des Neubaus ins Kataster) und Lageplan (für den Bauantrag). Die Vermessung wird von Öffentlich bestellten Vermessungsingenieuren (ÖbVI) durchgeführt.

Beispiel aus der Praxis

Vor dem Hausbau beauftragt der Bauherr einen ÖbVI mit der Erstellung des amtlichen Lageplans. Der Vermesser vermisst das Grundstück, zeichnet die Grenzen und Nachbarbebauung ein und erstellt den Plan im Maßstab 1:500 für den Bauantrag.

Typische Fehler

Die Gebäudeeinmessung nach dem Bau vergessen. Sie ist in den meisten Bundesländern vorgeschrieben und muss beim Katasteramt eingereicht werden.

Kosten

Amtlicher Lageplan: 1.000–2.500 €. Grenzvermessung: 1.500–3.000 €. Gebäudeeinmessung: 800–1.500 €.

Häufige Fragen

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