Kosten Vermessung Grundstück: Alle Gebühren
Redaktion: Daniel von Bau-Lex · Veröffentlicht am
Die Vermessung eines Grundstücks kostet je nach Art 1.500–5.000 € – von der Grenzfeststellung über die Gebäudeabsteckung bis zur Einmessung des fertigen Hauses.
Kostenübersicht
Beim Hausbau fallen mehrere Vermessungsleistungen an: Grenzvermessung (vor Baubeginn), Gebäudeabsteckung (vor dem Erdaushub), Höhenübertragung und Gebäudeeinmessung (nach Fertigstellung). Vermessungsleistungen dürfen nur von öffentlich bestellten Vermessungsingenieuren (ÖbVI) oder dem Katasteramt durchgeführt werden. Die Kosten richten sich nach den Vermessungsgebührenordnungen der Bundesländer.
| Position | Preisspanne |
|---|---|
| Grenzfeststellung/Grenzvermessung | 800–2.500 € |
| Teilungsvermessung | 2.000–4.000 € |
| Gebäudeabsteckung | 500–1.500 € |
| Höhenübertragung | 300–600 € |
| Gebäudeeinmessung | 800–2.000 € |
| Amtlicher Lageplan | 800–1.500 € |
Alle Preise sind Richtwerte mit Stand 2025. Regionale und projektspezifische Abweichungen sind möglich.
Einflussfaktoren auf die Kosten
- Bundesland: Jedes Bundesland hat eigene Vermessungsgebührenordnungen.
- Grundstücksgröße und -wert: Höhere Bodenrichtwerte führen zu höheren Gebühren.
- Anzahl der Grenzpunkte: Mehr Grenzpunkte = höhere Kosten.
- Schwierigkeit: Fehlende Grenzsteine oder unklare Grenzen erhöhen den Aufwand.
Beispielrechnung
Vermessungskosten für EFH-Neubau, Grundstück 700 m²: • Amtlicher Lageplan: 1.200 € • Gebäudeabsteckung: 800 € • Höhenübertragung: 400 € • Gebäudeeinmessung: 1.200 € Gesamt Vermessungskosten: ca. 3.600 €