Grundstück kaufen Checkliste

Redaktion: Daniel von Bau-Lex · Aktualisiert am

Alle wichtigen Prüfpunkte beim Grundstückskauf – von der Lage über rechtliche Aspekte bis zum Notartermin.

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Lage & Umgebung

Rechtliche Prüfung

Technische Prüfung

Kaufabwicklung

Schritt-für-Schritt Anleitung

1. Anforderungen definieren

Legen Sie fest, was Ihr Grundstück bieten muss: Mindestgröße, maximaler Preis, gewünschte Lage, Infrastruktur. Erstellen Sie eine Prioritätenliste.

2. Grundstücke besichtigen

Besuchen Sie potenzielle Grundstücke mehrfach – zu verschiedenen Tageszeiten und bei verschiedenem Wetter. Achten Sie auf Sonnenverlauf, Lärm und Nachbarschaft.

3. Rechtlich und technisch prüfen

Vor einem Kaufangebot: Bebauungsplan studieren, Grundbuch einsehen, Bodengutachten beauftragen und Erschließungszustand klären.

4. Kaufvertrag abschließen

Lassen Sie den Kaufvertragsentwurf vorab prüfen. Beim Notartermin wird der Vertrag vorgelesen und beurkundet. Die Auflassungsvormerkung sichert Ihren Anspruch.

Häufige Fragen

Was kostet ein Grundstück in Deutschland?
Die Grundstückspreise variieren extrem: von 30 €/m² in ländlichen Gebieten Ostdeutschlands bis über 1.500 €/m² in München oder Frankfurt. Der Bundesdurchschnitt liegt bei ca. 100–200 €/m².
Welche Nebenkosten fallen beim Grundstückskauf an?
Grunderwerbsteuer (3,5–6,5 %), Notarkosten (ca. 1,5 %), Grundbuchkosten (ca. 0,5 %) und ggf. Maklercourtage (3–6 %). Insgesamt ca. 8–15 % des Kaufpreises.
Was ist ein Bebauungsplan?
Der Bebauungsplan (B-Plan) legt fest, was und wie auf einem Grundstück gebaut werden darf: Gebäudetyp, Höhe, Dachform, Abstandsflächen und mehr. Er ist beim Bauamt der Gemeinde einsehbar.