Planung

Was ist ein Bebauungsplan?

Redaktion: Daniel von Bau-Lex · Veröffentlicht am

Definition

Ein Bebauungsplan (B-Plan) ist ein verbindlicher Bauleitplan der Gemeinde, der festlegt, wie Grundstücke in einem bestimmten Gebiet bebaut werden dürfen.

Einfache Erklärung

Der Bebauungsplan wird von der Gemeinde aufgestellt und enthält verbindliche Festsetzungen zur baulichen Nutzung von Grundstücken. Er regelt unter anderem die Art der Bebauung (z.B. Wohngebiet, Gewerbegebiet), das Maß der baulichen Nutzung (GRZ, GFZ), die überbaubaren Grundstücksflächen sowie die Bauweise. Der B-Plan ist für jeden Bauherrn verbindlich.

Beispiel aus der Praxis

Familie Müller möchte ein Einfamilienhaus bauen. Im Bebauungsplan ihres Grundstücks steht: GRZ 0,3 – das bedeutet, maximal 30% der Grundstücksfläche darf bebaut werden. Bei einem 600 m² großen Grundstück darf die Grundfläche des Hauses also maximal 180 m² betragen.

Typische Fehler

Häufig unterschätzen Bauherren die Bedeutung des Bebauungsplans und planen ihr Traumhaus, ohne vorher den B-Plan einzusehen. Wenn der Entwurf nicht den Festsetzungen entspricht, muss umgeplant werden.

Häufige Fragen

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